28.03.06

Permalink 22:25:13, Kategorien: Meine News, 30 Wörter   German (DE)

Vitamin L-Komplex

Die Liebe zu Liedern und die Lust am Lernen hilft Leid überwinden.
Luft, Lebensmittel und Liebe erhalten uns am Leben.
Manchmal gehören auch „Lumpereien“ zu diesen Lebensnotwendigkeiten.
Helia Blocher

27.03.06

Permalink 20:53:36, Kategorien: Meine News, 289 Wörter   German (DE)

Warum die Schlüsselblume keine Schätze mehr aufschliesst

Als es auf der Welt noch Feen gab, besass die Schlüsselblume Zauberkraft. Wer sie im richtigen Augenblick pflückte, dem brachte sie Glück.

Einst trieb ein Schäfer zu Frühlingsanfang seine Schafe auf die Weide, und als die Herde zu grasen begann, erblickte er nahe bei einem Felsen einen Büschel blühender Schlüsselblumen. Er pflückte die grösste und schönste und steckte sie an seinen Hut. Nach einer Weile wurde der Hut merkwürdig schwer. Der Schäfer setzte ihn ab und blieb wie angewurzelt stehen. Statt der Blüte trug er einen Schlüssel aus purem Gold hinter dem Hutrand. Als er den Schlüssel in die Hand nahm, erschien im selben Augenblick, wie vom Wind hergeweht, eine wunderschöne Fee. „Fürchte dich nicht“, sagte sie. „Der Schlüssel wird dir Glück bringen. Lege ihn hier auf den Felsen. Der Stein wird sich auftun, und du wirst alle Schätze der Erde erblicken. Nimm davon soviel du willst, doch gib acht, dass du das Beste nicht vergisst.“
Der Schäfer wusste nicht, ob er träumte oder wachte. Er trat zu dem Felsen, legte den Schlüssel darauf, und eine unterirdische Grotte öffnete sich, strahlend und glitzernd von Gold, Silber und Edelsteinen, dass ihm die Augen übergingen. Schnell breitete er seinen Kittel aus und packte von den Reichtümern darauf, so viel er tragen konnte. Dann warf er sich das Bündel über die Schulter und verliess die Grotte.

Aber das Wichtigste, den goldenen Schlüssel, liess er zurück.

Seither erschliesst die Schlüsselblume die Schätze der Erde nicht mehr. Und auch die Feen, die sich den Menschen zeigten, wurden nicht mehr gesehen.

Märchen aus Deutschland

17.03.06

Permalink 00:18:16, Kategorien: Meine News, 67 Wörter   German (DE)

Erste News

Warum „kunst-zu-leben.ch - Atelier für Lebensgestaltung“?

Wir alle gestalten unser Leben - bewusst, da und dort auch unbewusst. Wir machen Erfahrungen, lernen etwas daraus, verändern und gehen neue Wege oder schaffen uns neue Probleme. Wir richten uns ein und entwickeln Strategien für das und jenes. Wir gestalten unseren Alltag, unsere Lebensjahre, unser Dasein. Die Bausteine dazu sind unser Denken, Fühlen, Sprechen, Tun und Lassen.

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    Wir alle gestalten unser Leben - bewusst, da und dort auch unbewusst. Wir machen Erfahrungen, lernen etwas daraus, verändern und gehen neue Wege oder schaffen uns neue Probleme. Wir richten uns ein und entwickeln Strategien für das und jenes. Wir gestalten unseren Alltag, unsere Lebensjahre, unser Dasein. Die Bausteine dazu sind unser Denken, Fühlen, Sprechen, Tun und Lassen.

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  • Warum die Schlüsselblume keine Schätze mehr aufschliesst

    Als es auf der Welt noch Feen gab, besass die Schlüsselblume Zauberkraft. Wer sie im richtigen Augenblick pflückte, dem brachte sie Glück.

    Einst trieb ein Schäfer zu Frühlingsanfang seine Schafe auf die Weide, und als die Herde zu grasen begann, erblickte er nahe bei einem Felsen einen Büschel blühender Schlüsselblumen. Er pflückte die grösste und schönste und steckte sie an seinen Hut. Nach einer Weile wurde der Hut merkwürdig schwer. Der Schäfer setzte ihn ab und blieb wie angewurzelt stehen. Statt der Blüte trug er einen Schlüssel aus purem Gold hinter dem Hutrand. Als er den Schlüssel in die Hand nahm, erschien im selben Augenblick, wie vom Wind hergeweht, eine wunderschöne Fee. „Fürchte dich nicht“, sagte sie. „Der Schlüssel wird dir Glück bringen. Lege ihn hier auf den Felsen. Der Stein wird sich auftun, und du wirst alle Schätze der Erde erblicken. Nimm davon soviel du willst, doch gib acht, dass du das Beste nicht vergisst.“
    Der Schäfer wusste nicht, ob er träumte oder wachte. Er trat zu dem Felsen, legte den Schlüssel darauf, und eine unterirdische Grotte öffnete sich, strahlend und glitzernd von Gold, Silber und Edelsteinen, dass ihm die Augen übergingen. Schnell breitete er seinen Kittel aus und packte von den Reichtümern darauf, so viel er tragen konnte. Dann warf er sich das Bündel über die Schulter und verliess die Grotte.

    Aber das Wichtigste, den goldenen Schlüssel, liess er zurück.

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