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    Denken Engel Atelier 4  































   
...eine Verantwortung von unschätzbarem Wert...

einst haben wir in der Schule ein Lied gesungen: Die Gedanken sind frei, wer kann sie erfassen...???
Ja, wir haben die Freiheit zu denken was wir wollen.Möve Doch ist es wirklich so, dass wir uns in Gedanken alles erlauben dürfen? Und das auch noch ohne Konsequenzen? Es geschieht ja „nur“ in Gedanken: Das mal schnell jemanden ein bisschen schütteln, weil er uns geärgert hat. Oder was sich sonst halt alles so tut im menschlichen Denken. Hand auf’s Herz, jeder kennt sich da selber am besten. Nun denn, was tun wir mit einem Freund, der gerade in einem Tief ist? Wir sorgen dafür, dass er auf „andere Gedanken“ kommt, mit neuer Kraft sein Leben anpacken kann. Also bestimmen unsere Gedanken unser Leben und wir sind verantwortlich für die Qualität unserer Gedanken, für unsere Gewohnheit zu denken, für unsere Gedankenkultur. Weil das so ist, lassen sich auch mit Mental- trainingsmethoden wie NLP und andere mehr,Clown Wirkungen erzielen. Im Spitzensport werden alle Bewegungen, alles was es braucht, um das Ziel erfolgreich zu erreichen, zuerst eingehend bis ins kleinste Detail mental geübt und dann erst wird physisch trainiert. Was wir um uns herum haben, bauen wir mit unserer Gewohnheit zu denken auf. Die einen tun das mehr, andere weniger bewusst. Unsere Ausstrahlung ist geprägt von der Qualität unseres Denkens und unsere Gesichter werden mit jedem Lebensjahr mehr und mehr davon gezeichnet, zum Beispiel mit unseren Lachfalten. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes das, was wir denken und das spiegeln wir im Alltag wieder.


Was geht in unserem Gehirn, dem geheimnisvollsten Teil unseres Körpers vor? Durch dieses Wunderwerk der Schöpfung sind wir imstande, unser Leben zu gestalten. Die Funktionsweise des Gehirns ist eine überaus faszinierende und feurige Angelegenheit im Sinne von Elektrizität. Da sind die Gehirnzellen oder Neuronen, die kleinsten Bausteine unseres Gehirns. Eine erstaunliche Eigenschaft macht sie zum Auslöser all unserer Gedanken: Sie feuern elektrische Impulse ab. Die Ladung im Neuron breitet sich mit 400 Stundenkilometer-Geschwindigkeit aus, in Sekundenbruchteilen ist das Neuron erneut feuerbereit. Je höher entwickelt ein Mensch ist, umso höher ist diese Geschwindigkeit. Das Gehirn ist ein gigantisches komplexes Netzwerk und besteht aus Milliarden solcher Neuronen. Mit diesem vollkommenen Sender Gehirn senden wir permanent Gedanken aus, durchschnittlich 15 – 20'000 pro Tag.



Sonnenbaum

Der Volksmund spricht vom „Spiel mit dem Feuer“. Mit Elektrizität muss sehr verantwortungsbewusst und sorgfältig umgegangen werden, damit sie zum Wohlergehen und nicht zum Schaden wirkt. Weil Gedanken also auch Energie sind, bedürfen sie eben solcher Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein.

Unsere Gedankengewohnheiten bilden unsere Denksubstanz, in der östlichen Weisheits- lehre nennt man sie Chitta. Sie bildet den Mentalkörper. Darauf beruht dann sozusagen unsere „Einstellung“. So wie das Radio oder TV-Gerät auf bestimmten Frequenzen eingestellt werden kann, so stellen wir mit unseren Gewohnheiten zu denken unsere Denksubstanz ein. Sie ist die Grundlage für das, was wir einerseits aufzunehmen imstande sind, andererseits für die Gestaltung unseres Lebens, denn sie beeinflusst unsere Gefühle, unser Verhalten und unsere Handlungen.

Jedes Gehirn wirkt wie ein Telefonmasten. Die Verbindung von Masten zu Masten funktioniert drahtlos. Das geht so: Jeder physische Körper ist umhüllt von einer feinstofflichen Schicht. RegenbogenMan nennt sie Ätherkörper. Über diesen Ätherkörper sind wir mit dem Ätherkörper der Erde und des Sonnensystems verbunden. Deshalb wird auch gesagt, dass wir in dem Einen leben und weben und sind. Weil wir so miteinander verbunden sind, funktioniert auch die Telepathie, zum Beispiel eine Mutter fühlt, wie es ihrem Kind geht, obwohl sie kilometerweit voneinander entfernt sind.
Wie funktioniert das? Wenn wir an einen Menschen denken, dann sind unsere Gedanken bei ihm und wenn er auf „Sendung“ ist, wird er das klar und deutlich wahrnehmen. Ist er nicht auf „Sendung“, wird er es trotzdem irgendwie mitbekommen und es wirkt sich je nachdem auf Sympathie oder Antipathie aus.

Jeder Gedanke drängt zur Verwirklichung.

Diese Hypothese versteht sich so: Das Denken wirkt nach dem physikalischen Gesetz von „Aktion bewirkt Reaktion“. Das heisst, wenn wir mit 10 kg gegen eine Wand drücken, dann drückt die Wand ebenfalls mit 10 kg gegen uns. In diesem Sinne lässt sich das physikalische Gesetz auf unser Denken anwenden.
Jeder Gedanke entspricht einer bestimmten Schwingung und somit einem bestimmten Energiepotential. Dieses Energiepotential verlässt unser Gehirn und sucht sein Ziel auf. Wir selber sind die verantwortlichen Aussender. Unsere Gedanken sind Energiekörper, die je nach Qualität die entsprechenden Wirkungen erzeugen.

Wenn zum Beispiel ein Mensch, in seinem Herzen ein verstecktes Misstrauen gegen alle und alles hegt, dann entstehen in ihm folglich Mechanismen, die unbewusst ganz automatisch abgehen. So wie er sich aufgrund dessen gibt, erscheint er anderen gegenüber unbewusst überheblich, borniert, hochnäsig, sodass diese sich abgestossen fühlen und am liebsten nichts mit ihm zu tun haben. Wie passiert das? Aufgrund seiner Gedanken liegt in seinen gesprochenen Worten unbewusst ein Unterton, welcher andere auch wieder unbewusst abstosst. Möglicherweise fühlt sich der betreffende Mensch gar ungeliebt, unglücklich, abgelehnt und versteht die Welt nicht, warum andere ihn immer wieder ablehnen.
Dieses Beispiel zeigt auf, wie Ursachen für unser Glück oder Unglück in unserem eigenen Denken begraben liegen, ganz nach dem Sprichwort: „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.“ So sind wir eben doch verantwortlich für unsere eigenen Gedanken und für das, was wir damit bewirken.

 

Margarite

Die drei Siebe
„Zu einem Weisen kam einmal ein Mann und sagte: „Du, höre, ich muss dir etwas Wichtiges über deinen Freund erzählen.
Warte ein bisschen, unterbrach ihn der Weise.
Hast du schon das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe durchgehen lassen?
Welche drei Siebe?
So höre gut zu:
Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Bist du überzeugt, ob alles, was du mir sagen willst, auch wahr ist?
Das nicht, ich habe es nur von andern gehört.
Aber dann hast du es wohl durch das zweite Sieb erfahren?
Es ist das Sieb der Güte.
Der Mann errötete und antwortete: Ich muss gestehen, nein.
Und hast du an das dritte Sieb gedacht und dich gefragt, ob es nützlich sei, mir das von meinem Freund zu erzählen?
Nützlich?........ eigentlich nicht
Siehst du, versetzte der Weise, wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut, noch nützlich ist, dann behalte es lieber für dich.“

Autor unbekannt


In der Natur gibt ein schönes Vorbild, der weisse Lotus. Er steht mit den Füssen im Schlamm, permanent steht ihm das Wasser bis zum Hals, aber seine Blüte ist unabänderlich immer zur Sonne ausgerichtet. Er gibt uns eine Botschaft:

Mythen

„Bitte richte deinen Blick immer auf die Sonnenstrahlen,
für alles ist gesorgt.
Wendet euch dem Licht zu, so wie ich es mache.
Je mehr ihr euch hinwendet, umso mehr werdet ihr
von anderen Existenzen befreit.“


Gerade wenn wir von Sorgen bedrückt sind, wirkt es wie ein Heilmittel, wenn wir unsere ApfelblüteGedanken zum Schönen hinwenden. Es mag ein Bild sein, ein Gegenstand, man kann nach seinem Empfinden das aus- wählen, was im eigenen Herzen als das schönste empfunden wird und es mit Freude erfüllt. So kann die Schönheit für das Herz ein Universalheilmittel sein und die dadurch empfundene Freude den Kopf freimachen, ihn mit neuer Klarheit beschenken, gar die Türe öffnen und einem Gedanken für die Lösung eines Problems Einlass gebieten.

 

 

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Quellen
Video BBC: Das Wunderwerk Mensch: Das Superhirn
Dr. K. Parvathi Kumar: Der weisse Lotus

 

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