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    Denken in erweiterten Dimensionen Engel Atelier 1  
   


... darin liegt das Geheimnis der Quelle der Kraft...

papyrus-das Denken des Menschen ist so geartet, dass es sich stets gegen Neues wehrt, ganz gleich auf welchem Gebiet. Können wir uns zB vorstellen, dass wir noch vor einigen Jahrzehnten in einer Welt lebten, in der es weder Autos noch Flugzeuge, weder Radio noch Fernsehen, Telefon, Handy, Computer, Raumfahrt, Chip-Karten gab? BrückeWir gewöhnen uns rasch an die Technik und vergessen, wie schwer es für manchen war und ist, damit Schritt zu halten. Nichts hat festen Bestand, alles ist in ständiger Bewegung, schreitet fort und entwickelt sich weiter. Materie ist sehr wichtig, aber nur mit dem Geist erlangt sie ihre heilige Bedeutung. Sie ist vom Geist untrennbar. Opposition ist unnötig, denn die Naturgesetze sind gegeben. Nehmen wir als Analogie eine Dampflokomotive. Niemand leugnet, den Wert der Materie, doch es ist undenkbar, dass bei der Dampf- lokomotive die Räder und der Dampfkessel miteinander streiten müssen. Es scheint, je besser der Kessel arbeitet, um so besser ist es für die Räder. Niemals würde derjenige, der die Verantwortung für die Räder hat, denken, dass die Räder der wichtigste Teil des Organismus sind und jeden einladen, eine Fahrt auf Rädern zu machen, dabei die Tatsache ignorierend, dass die Räder ohne Dampfkraft nur bergabrollen können. So besteht grundsätzlich kein Konflikt zwischen der Struktur der Materie und der des Geistes. Warum sollten wir also die Bewegung in die Schönheit der Unbegrenztheit aufhalten?

Spiritualität gehört in die Wiege der Menschheit. Auch die alten, noch nicht vollständig Poseidon Tempel erforschten Tempelstätten sprechen davon. Das Ziel und die Bedeutung der Existenz ist, über die Grenzen des Bekannten hinaus emporzustreben und einander behilflich zu sein. Wenn wir uns eine Situation mit allen Empfindungen ins Gedächtnis zurückrufen, zB wo wir auf einem Felsen vor einem Phänomen der Natur stehen, wie auf Berges Höhe mit Blick in die Weite oder an einem Ort der alten Tempelstätten wie Cap Sounion und andere mehr: Erbebt da nicht unser Herz in tiefer Ehrfurcht vor dem Universum? So können wir die Em-pfindung der Umarmung der Grenzenlosigkeit wahrnehmen. In diesem Einssein fallen die Vorstellungen von Gott, die auf überlieferter Annahme beruhen, weg. Es gibt nicht mehr deinen und meinen Gott, sondern nur noch den Einen, der in uns allen wohnt.


Wie wollen wir wirklich glücklich sein, ohne das zu akzeptieren? Cap SounionNatürlich gibt es das kleine Glück im Alltag, das jeder selbst definiert, das neue Auto, das eigene Haus, das schöne Blümlein am Wegesrand, das Geschenk eines Lächelns und vieles mehr. Doch der Hintergrund von all dem ist weiter, breiter, tiefer in unseren Herzen drin zu finden. Die Stille auf Berges Höhe, auf einem Felsen am Meer, an einem Ort der Kraft ist analog der Stille des Herzens, wo Zwiegespräche mit dem Herrn in inniger Verbundenheit möglich sind. Darin ist das unvergängliche Glück verborgen, im Einssein mit der Sonne in unseren Herzen.


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Agni-Yoga-Serie: Blätter aus Moryas Garten

 

 

 

 

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